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För­der­verein Wall­fahrts­kir­che Ma­ria Kulm

Ma­ria Kulm, die einst be­deu­tends­te Wall­fahrts­kir­che im Eger­land, ver­kam in­fol­ge der Ver­trei­bung der Deut­schen aus ih­rer Hei­mat als Fol­ge des 2. Welt­krie­ges und durch die athe­isti­sche Herr­schaft fast zur Ru­i­ne.

Trotz gro­ßer Schi­ka­ne und Ver­fol­gung durch die Kom­mu­nis­ten setz­te sich Pa­ter Dr. Me­thod Ha­ban, da­ma­li­ger tsche­chi­scher Ad­mi­nist­ra­tor von Ma­ria Kulm, als Kämp­fer sei­nes Glau­bens für die Gna­den­stät­te mit vol­len Kräf­ten ein. Durch den wei­te­ren Ein­satz sei­nes Nach­fol­gers Pa­ter Jiri Ko­pejsko konn­te nach der po­li­ti­schen Wen­de viel ge­leis­tet wer­den, doch gibt es noch sehr viel zu tun! Pa­ter Dr. Me­thod Ha­ban soll nun durch die Grün­dung des För­der­vereins und sei­ner zu re­a­li­sie­ren­den Ziel­set­zun­gen ge­ehrt wer­den.

Aus Lie­be und Treue zu ih­rer Wall­fahrts­kir­che wol­len die Eger­län­der die Probs­tei­kir­che in­stand set­zen hel­fen und dazu bei­tra­gen, dass sich in Ma­ria Kulm, durch Wall­fahr­ten aus Böh­men und Bay­ern, Men­schen gu­ten Wil­lens ohne Rück­sicht auf na­ti­o­na­le Zu­ge­hö­rig­keit zu­sam­men­fin­den, um im Sin­ne un­se­res christ­li­chen Glau­bens zu wir­ken. Wir sind das un­se­ren Vor­fah­ren schul­dig.

§ 1 Name und Zweck

Der Ver­ein fährt den Na­men: „För­der­verein - Wall­fahrts­kir­che - Ma­ria - Kulm"

Sitz des Ver­eins ist Schwan­dorf, Pa­ten­stadt des Hei­mat­ver­ban­des der Fal­kenau­er und ist in das Ver­eins­re­gis­ter ein­zu­tra­gen. Der För­der­verein hat den Zweck, bei der In­stand­set­zung und Er­hal­tung der Wall­fahrts­kir­che und der Probs­tei Ma­ria Kulm mit­zu­wir­ken. Da­rü­ber hi­naus sol­len Wall­fahr­ten aus Böh­men und Bay­ern mit or­ga­ni­siert und ge­för­dert wer­den,

Auf die­se Wei­se wird der För­der­verein sei­nen be­son­de­ren Bei­trag zur Vers­tän­di­gung von Tsche­chen und Deut­schen leis­ten. Eben­so soll al­les un­ter­nom­men wer­den, die Kir­che von Ma­ria Kulm über die UNESCO als er­hal­tungs­wür­di­ge Kul­tur­stät­te auf­ge­nom­men zu wer­den. Der Ver­ein ver­folgt aus­schließ­lich und un­mit­tel­bar ge­mein­nüt­zi­ge Zwe­cke im Sin­ne der Ab­ga­be­nord­nung, Ab­schnitt „Steu­er­be­güns­tig­te Zwe­cke" und ist selbst­los tä­tig.

§ 2 Mit­glied­schaft

Mit­glied des Ver­eins kann jede na­tür­li­che - oder ju­ris­ti­sche Per­son (Kör­per­schaft des öf­fent­li­chen Rechts, ein­ge­tra­ge­ner Ver­ein, Ka­pi­tal­ge­sell­schaft etc.) wer­den.

Über den schrift­li­chen Auf­nah­me­an­trag be­fin­det der Vorstand. Die Mit­glied­schaft be­ginnt mit der Be­stä­ti­gung des Auf­nah­me­an­tra­ges. Der Aus­tritt aus dem Ver­ein er­folgt durch schrift­li­che Er­klä­rung, min­des­tens drei Mo­na­te vor Ab­lauf ei­nes Ka­len­der­jah­res. Im üb­ri­gen en­det die Mit­glied­schaft durch Tod oder Auf­lö­sung des Ver­eins.

§ 3 Bei­trä­ge und Spen­den

Der Ver­ein setzt durch Be­schluss der Jah­res­haupt­ver­samm­lung die Mit­glieds­bei­trä­ge fest. Die Bei­trä­ge und Spen­den dür­fen nur zur Er­fül­lung des Ver­eins­zwe­ckes ver­wen­det wer­den.

§ 4 Or­ga­ne

1.) Der Vorstand wird auf die Dau­er von drei Jah­ren ge­wählt.

Er bes­teht aus         a)   dem 1. Vor­sit­zen­den

                                  b)   zwei Stell­ver­tre­tern

                                  c)    dem Schrift­füh­rer

                                  d)   dem Schatz­meis­ter

                                  e)   den vier Bei­sit­zern

2.)  Der Vorstand wird durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung ge­wählt. Er gibt sich eine Ge­schäfts­ord­nung, Auch nach Ab­lauf der Amts­zeit hat der Vorstand sei­ne bis­he­ri­gen Be­fug­nis­se bis zur Wahl ei­nes neu­en Vorstands inne.

3.)  Vorstand im Sin­ne des § 26 BGB sind der 1. Vor­sit­zen­de und sei­ne bei­den Stell­ver­tre­ter. Je zwei von ih­nen ver­tre­ten den Ver­ein ge­mein­schaft­lich.

4.)  Vorstands­sit­zun­gen wer­den nach Be­darf vom 1. Vor­sit­zen­den an­be­raumt. Je­doch kön­nen drei Mit­glie­der des Vorstan­des auf Ab­hal­tung ei­ner Sit­zung bes­te­hen.

§ 5 Mit­glie­der­ver­samm­lung

1.)  Die Mit­glie­der­ver­samm­lung hat ein­mal jähr­lich statt­zu­fin­den. Sie wird vom Vorstand ein­be­ru­fen.

2.)  Da­rü­ber hi­naus muss eine Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­be­ru­fen wer­den, wenn

       a)  das Ver­eins­in­te­res­se dies er­for­dert

       b) we­nigs­tens 25 von 100 Mit­glie­dern dies ver­lan­gen.

3.)  Die Ein­la­dung er­folgt schrift­lich und ist er­füllt, wenn vier Wo­chen vor der Mit­glie­der­ver­samm­lung die Mit­tei­lung er­folgt. Die Ver­samm­lung ist ohne Rück­sicht auf die Zahl der er­schie­ne­nen Mit­glie­der be­schluss­fä­hig. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung fasst ihre Be­schlüs­se in ein­fa­cher Mehr­heit der an­we­sen­den Mit­glie­der. Über den Ver­lauf der Ver­samm­lung und die ge­fass­ten Be­schlüs­se ist eine Nie­der­schrift an­zu­fer­ti­gen und vom Schrift­füh­rer zu un­ter­zeich­nen.

§ 6 Bei­rat

Der Bei­rat wird vom Vorstand be­ru­fen und hat nur be­ra­ten­de Funk­ti­on. Der Bei­rat wählt aus sei­ner Mit­te drei Ver­tre­ter, die ohne Sitz und Stim­me im Vorstands­gre­mi­um, den Vorstand be­ra­ten. Im Bei­rat sol­len ver­tre­ten sein:

Or­den der Kreuz­her­ren, ver­tre­ten durch den Probst aus Ma­ria Kulm,
Ver­tre­ter des „Hei­mat­ver­band der Fal­kenau­er e. V.", Schwan­dorf,
Ver­tre­ter der „Ini­ti­a­ti­ve der Freun­de und För­de­rer von Ma­ria Kulm, Wei­den",
Ver­tre­ter des Bun­des­vorstan­des des Bun­des der Eg­ha­lan­da Gmoin e. V.,
Ver­tre­ter des „Rat der Eger­län­der e. V.", Mün­chen,
Ver­tre­ter der Acker­mann Ge­mein­de,
Ver­tre­ter des „Mis­si­ons­kreis Ma­ria Ma­ter Dei e. V.", Ol­ching,
Su­de­ten­deut­sches Pries­ter­werk

§ 7 Selbst­lo­sig­keit, Mit­tel­ver­wen­dung

1.)  Der Ver­ein ist selbst­los tä­tig; er ver­folgt kei­ne ei­gen­wirt­schaft­li­chen Zwe­cke.

2.)  Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­ge­mä­ßen Zwe­cke ver­wen­det wer­den.

3.)  Zu­schuss­be­trä­ge für die Wall­fahrts­kir­che Ma­ria Kulm sind vom Vorstand ge­gen Rech­nungs­vor­la­ge fest­zu­le­gen.

4.) Mit­glie­der er­hal­ten bei Be­en­di­gung der Mit­glied­schaft kei­nen An­teil am Ver­eins­ver­mö­gen.

Die Vorstands- und Bei­rats­mit­glie­der ver­se­hen ihr Amt als Eh­ren­amt. Aus­la­gen kön­nen er­stat­tet wer­den.

§ 8 Ge­schäfts­jahr

Das Ka­len­der­jahr ist das Ge­schäfts­jahr.

§ 9 Sat­zung­sän­de­rung und Auf­lö­sung

Sat­zungs­än­de­run­gen so­wie Auf­lö­sung des Ver­eins kön­nen nur durch Drei­vier­tel­mehr­heit in der Mit­glie­der­ver­samm­lung be­schlos­sen wer­den. Die­se Mit­glie­der­ver­samm­lung muss un­ter An­ga­be der Ta­ges­ord­nung vier Wo­chen vor­her schrift­lich ein­be­ru­fen wer­den.

Li­qui­da­tor des auf­ge­lös­ten Ver­eins ist der 1. Vor­sit­zen­de und bei Ver­hin­de­rung ei­ner sei­ner bei­den Stell­ver­tre­ter.

§ 10 Ver­wen­dung des Ver­eins­ver­mö­gens

Nach Auf­lö­sung des Ver­eins geht das nach Ab­zug der Verb­ind­lich­kei­ten ver­blei­ben­de Ver­mö­gen auf den Bi­schöf­li­chen Stuhl in Re­gens­burg über, der über die­ses Ver­mö­gen im Rah­men des Ver­eins­zwe­ckes ver­fü­gen darf, zu­mal in der schlim­men Zeit des Kom­mu­nis­mus der da­ma­li­ge Re­gen­sbur­ger Bi­schof Dr. Ru­dolf Grä­ber dem da­ma­li­gen Ad­mi­nist­ra­tor von Ma­ria Kulm Dr. Me­thod Ha­ban im Stil­len ge­hol­fen hat.

§ 11 In­kraft­tre­ten

Die­se Sat­zung tritt mit ih­rer An­nah­me durch die Grün­dungs­mit­glie­der (10 Per­so­nen) in Kraft.

Die Sat­zung wur­de am 12. Feb­ru­ar 2000 an­ge­nommen

 

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